Einzelhandel Deutschland: Internationale Retailer bauen Präsenz in Deutschland nachhaltig aus

Das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) hat in einer Studie festgestellt, dass internationale Retailer ihre Präsenz in Deutschland nachhaltig ausbauen, da der deutsche Einzelhandelsmarkt aufgrund seiner Größe und Stabilität – gerade in einem bewegten Umfeld – ein attraktives Ziel darstellt.

Martina Rozok für CB Richard Ellis

Top Standorte für ausländische Einzelhändler in Deutschland

CBRE untersuchte das Expansionsverhalten ausländischer Retailer, die sich in jüngster Zeit in Deutschland ansiedelten erstmals im Detail. Dabei wurden die beliebtesten Ziele bei der Erstansiedlung und der daran anschließenden Expansion in weitere Shopping-Standorte analysiert. Zudem wurden die Branchenzugehörigkeit, die gewählte Lage inklusive Shopping- und Factory Outlet Center sowie die Herkunftsländer berücksichtigt.

Berlin ist laut CBRE das Top-Ziel für Ansiedlungen internationaler Retailer. Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland: „Berlin ist aufgrund der unterdurchschnittlichen Kaufkraft der Wohnbevölkerung einerseits und der ungebrochenen Dynamik andererseits für langfristige Anmietungsentscheidungen mitunter eine Herausforderung. Dennoch verfügt die Stadt über einen klaren Hauptstadt-Bonus und wird aus unserer Sicht auch künftig die Hitliste anführen.“

In den Top 6 der attraktivsten deutschen Standorte sind neben der Bundeshauptstadt auch Köln, Hamburg, Frankfurt am Main, München und Düsseldorf vertreten. Doch auch weitere Standorte konnten ihre Attraktivität ausbauen. So befinden sich beispielsweise Städte aus dem Ruhrgebiet in den Top 10.

Zahlenmäßig besonders stark auf dem deutschen Einzelhandelsmarkt vertreten sind derzeit US-amerikanische Brands – angefangen von Abercrombie & Fich über …

 

 

 

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Expansion internationaler Retailer nach Deutschland 2007 - 2011

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18 deutsche „Millionenstädte“ – attraktiv insbesondere für internationale Filialisten

Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Staaten verfügt Deutschland über eine Vielzahl von attraktiven Einkaufsstädten, was sicher einer der Gründe ist, warum immer mehr internationale Handels-Labels, wie Abercrombie & Fitch, Bershka oder Forever 21 auf den deutschen Markt drängen. Wo in England, Frankreich oder Italien nur eine Handvoll Einkaufsstädte für eine mehr oder weniger flächendeckende Expansion benötigt werden, müssen in Deutschland ungleich mehr Standorte abgedeckt werden, an denen profitable Umsätze erzielt werden können.

Ralf Bettges für COMFORT

Einzugsgebiete Deutschland Retail

Zu den Einzugsgebieten der wich­tigsten deutschen Innenstädte hat die COMFORT-Gruppe mit ihrem in Hamburg ansäs­sigen Bereich Research & Consulting ein aktuelles Ranking durchgeführt. Berlin, Hamburg und München als mit Abstand größte Städte nehmen die ersten Plätze ein. Ansonsten folgt die Rangfolge jedoch keineswegs mehr der reinen Stadtgröße, da die Größe der Einzugsgebiete teilweise ein Vielfaches der stadtansässigen Bevölkerung beträgt. Diesbezüglich verfügt Deutschland insgesamt über 18 „Millionenstädte“.

„Die Untersuchung“, so COMFORT-Chefresearcher Olaf Petersen, „umfasst sämtliche Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern, von denen es in Deutschland aktuell insgesamt 38 gibt. Hierfür wurde ausgehend von der langjährigen Marktkenntnis und …

 

 

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Thier-Galerie Dortmund: Neue Shopping-Attraktion am Westenhellweg eröffnet am Donnerstag

Die Arbeiten auf Dortmunds größter Innenstadtbaustelle sind abgeschlossen: Nach gut zweijähriger Bauzeit eröffnet die ECE am Donnerstag, 15. September 2011, mit der neuen Thier-Galerie eine Einkaufs- und Erlebnispromenade mit großer Anziehungskraft. Die auf einem ehemaligen Brauereigelände errichtete Thier-Galerie fügt sich städtebaulich harmonisch in die Innenstadtstruktur ein.

Christian Stamerjohanns für ECE Projektmanagement

Thier-Galerie in Dortmund Aussen

Blickfang und Haupteingangsbereich am Westenhellweg ist die wiederhergestellte historische Fassade des ehemaligen Berlet-Hauses. Damit gewinnt der Westenhellweg in seinem westlichen Bereich zusätzlich an Attraktivität. Zugleich stellt die Thier-Galerie mit ihren überdachten Ladenstraßen eine neue lebendige Wegeverbindung zum Hohen Wall her. Dort, im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Thier-Brauerei, wird die traditionsreiche „Hövels Hausbrauerei“ als gastronomischer Anziehungspunkt in das Gesamtensemble integriert.

Mit lichtdurchfluteten Ladenstraßen und einer hochwertigen und eleganten Gestaltung setzt die Thier-Galerie ganz neue Maßstäbe. Ein architektonisches Ausrufezeichen setzt der glasüberdachte Innenbereich mit dem viergeschossigen „Haus im Haus“, das über insgesamt 25 Brücken mit den umliegenden Ladenstraßen verbun- den ist. Mit diesem Konzept beschreitet die ECE in Dortmund völlig neue Wege beim Center-Bau.

Auch das äußere Erscheinungsbild der neuen Dortmunder Einkaufsgalerie erfüllt höchste Qualitätsansprüche – unter anderem mit einer kunstvollen Lichtinszenierung in den Abendstunden. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt organisierte die ECE eigens einen Fassadenwettbewerb. Daraus ging das Büro Kaspar Kraemer Architekten aus Köln als Sieger hervor. Mit der Bauausführung des gesamten Großprojekts war als Generalunternehmer die Ed. Züblin AG beauftragt.

Ergänzung der vorhandenen City-Angebote

Bei der Auswahl der Einzelhandelsmieter für die Thier-Galerie haben die Vermietungsexperten der ECE speziell die Wünsche und Bedürfnisse der rund drei Millionen Menschen im Einzugsgebiet berücksichtigt. Auf diese Weise erhält Dortmund eine maßgeschneiderte Shopping-Attraktion, die die bereits vorhandenen Angebote in Qualität und Vielfalt sinnvoll ergänzt und so die Anziehungskraft der Stadt als Einkaufsmetropole im östlichen Ruhrgebiet nachhaltig stärkt.

Über 40 Prozent der Ladenkonzepte neu in Dortmund

Über 40 Prozent der Geschäftskonzepte in der Thier-Galerie sind ganz neu in Dortmund vertreten, so beispielsweise die kalifornische Kultmarke Hollister, der irische Modefilialist Primark oder das dänische Label Vila Clothes. Weitere Modeanbieter in der Thier-Galerie sind u. a. New Yorker, H&M, Esprit, S.Oliver, Tommy Hilfiger, Theo Wormland, Vero Moda, Jack&Jones, Pretty One, Engbers, Emilio Adani, Betty Barclay, Gina Laura, Eterna, Sovrano, Ernsting’s Family, Marc O’Polo, Gerry Weber, G-Star Raw, Tally Weijl, Zero und René Lezard.

Zu den weiteren Fachgeschäften in der Thier-Galerie zählen u. a. Intersport Voswinkel, …

 

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Einzelhandelsimmobilien Deutschland: Filialisten zieht es weiter in die Innenstädte

Die Filialisierung der deutschen Innenstädte hat sich in den letzten fünf Jahren weiter fortgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Maklerunternehmens LÜHRMANN. Der deutschlandweit tätige Spezialist für innerstädtische Einzelhandelsimmobilien hat den Filialisierungsgrad der 1A-Lagen in den fünfzehn größten Städten Deutschlands zwischen den Jahren 2006 und 2011 untersucht. Die größten Veränderungen gab es demnach in den Fußgängerzonen von Frankfurt am Main und Düsseldorf. Der Standort mit dem höchsten Prozentsatz an Filialisten bleibt trotz eines leichten Rückgangs jedoch weiterhin die Ruhrgebietsstadt Dortmund. Den niedrigsten Anteil an Filialisten weist die Innenstadt München auf.

André Stark für Lührmann

Filialisten-Deutschland: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Bremen, Hannover, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Duisburg,

Der Filialisierungsgrad in den fünfzehn größten deutschen Städten hat sich seit 2006 in der überwiegenden Anzahl der untersuchten Einkaufstraßen erhöht. Im Durchschnitt wuchs der Filialanteil um fünf Prozentpunkte von 59,9 Prozent (2006) auf nunmehr 64,9 Prozent Anteil am innerstädtischen Einzelhandel in der besten Einkaufslage.

„Unbeeindruckt von den Konjunkturschwankungen der letzten Jahre expandieren die Filialunternehmen weiter in die Innenstädte. Wir vernehmen eine ununterbrochen hohe Nachfrage nach exklusiven 1A-Ladenlokalen in deutschen Fußgängerzonen. Die Expansionsbestrebungen sind jedoch durch genaueste Selektion gekennzeichnet, es gibt signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Lagen, Städten und Regionen. In Verbindung mit der Mieterqualität und dem Branchenmix kann der Filialisierungsgrad daher bis zu einem gewissen Grad auch als Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Einkaufsstandortes gesehen werden“, sagtAchim Weitkamp, Geschäftsführender Gesellschafter bei LÜHRMANN. „Da die besten Ladenlokale den höchsten Umsatz versprechen, werden die wenigen Premiumflächen in den beliebtesten deutschen Fußgängerzonen auch zukünftig im Fokus der erfolgreichen nationalen und internationalen Filialunternehmen liegen“, so Weitkamp weiter.

Die größten Veränderungen gab es in der Innenstadt von Frankfurt am Main mit einer Zunahme von 16,3 Prozent auf 67,2 Prozent. Filialunternehmen wie die Inditex-Linie Zara Home und das Prada-Label MiuMiu eröffneten hier erst kürzlich ihre ersten Läden in Deutschland. Dahinter folgen Düsseldorf mit 13,1 Prozent Anstieg auf 69 Prozent sowie Dresden (11,2 Prozent Zuwachs in fünf Jahren) auf 68,5 Prozent. Berlin belegt mit einer anteiligen Filialzunahme von 9,6 Prozent auf 69,5 Prozent Platz fünf, gefolgt von Hamburg mit 9 Prozent (Platz 6 mit 66 Prozent). München belegt mit 7,5 Prozent Zunahme auf 53,7 Prozent den neunten Platz.

Drei der fünfzehn Innenstädte verzeichneten hingegen einen Rückzug der Filialisten. Während in Dortmund der Anteil um 4,9 Prozent auf 74,6 Prozent sank, verringerte sich der Filialisierungsgrad in Essen um 5,9 Prozent auf 68 Prozent. In Hannover gab es mit 11,1 Prozent auf 64,3 Prozent den größten Rückgang. Vor fünf Jahren belegten Dortmund, Hannover und Essen noch die ersten drei Plätze der am stärksten filialisierten Innenstädte.

Dortmund hat höchsten Prozentsatz an Filialisten, München den niedrigsten

Trotz des Rückgangs hat Dortmund mit seinen …

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Lagerflächen und Logistikimmobilien Ruhrgebiet: Großflächige Vertragsabschlüsse sorgen für außergewöhnliches Quartalsergebnis

Ein außergewöhnliches erstes Quartal 2011 kann der Logistikmarkt im Ruhrgebiet* vorweisen. Mit einem Umsatz** von rund 210.000 m² wurde bereits nach den ersten drei Monaten fast das Volumen des gesamten Vorjahres (2010: 232.000 m²) erreicht. Rund fünfmal so hoch lag das Ergebnis im Vergleich zum 5-Jahresschnitt aller ersten Quartale (2006 -2010: 45.700 m²). Auch ohne den alles beeinflussenden Amazondeal ist dieser Schnitt mehr als verdoppelt.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Lagerflächenumsatz Ruhrgebiet

Auf den Internethändler entfallen allein ca. 110.000 m² Hallenfläche in Rheinberg. Diese Anmietung beeinflusst alle weiteren Statistiken maßgeblich: Vermietungen kommen auf einen Anteil von 71 % am Gesamtumsatzvolumen, der Handel ist mit 83 % dominierend, das westliche Ruhrgebiet hat das insgesamt höchste Volumen (ca. 135.000 m²). Neben Amazon gab es mehr als eine Handvoll weiterer Deals jenseits der von Jones Lang LaSalle analysierten 5.000 m², darunter 26.000 m² durch ein weiteres Handelsunternehmen und 14.000 m² durch Kühne + Nagel.

2011 wird ein neues Rekordjahr im Ruhrgebiet werden, bis dato war dafür das Jahr 2007 der Maßstab mit 373.000 m². „Die bisherigen Abschlüsse im zweiten Quartal – u.a. der deutschlandweit dritte Amazon Megadeal im laufenden Jahr, diesmal in Werne mit rund 77.000 m², und die bestehenden Anfragen deuten auf ein Ergebnis im laufenden Jahr jenseits der 400.000 m² Marke. Damit muss das Ruhrgebiet auch den bundesdeutschen Vergleich nicht scheuen“, so Arnd Sternberg, Leiter Industrie Immobilien bei Jones Lang LaSalle in Düsseldorf und verantwortlich für die Region Rhein-Ruhr. Und weiter: „Erhoffte Synergien bei der Zusammenlegung von Lagerstandorten, Kapazitätsengpässe bei den Unternehmen und die damit verbundenen Auslagerungen treiben die Entwicklung. Die gute Stimmung in der Wirtschaft veranlasst die Nutzer, sich für die Zukunft die besten Logistikstandorte sichern zu wollen.“

Angebot und Nachfrage oft nicht konform

Das herausragende Quartalsergebnis gerade im großflächigen Segment und der erwartete Rekordumsatz können nicht darüber hinweg täuschen, dass nach wie vor eine nur sehr begrenzte Auswahl an Flächen über 10.000 m² kurzfristig zur Verfügung steht. Im gesamten Ruhrgebiet sind etwa ein halbes Dutzend Objekte, die die Standardanforderungen der Nutzer wie etwa Höhe, Andienung oder 24h-Genehmigung erfüllen. „Einige Entwickler haben sich gute Grundstücke in Dortmund oder Duisburg gesichert, um…

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Jones Lang LaSalle prognostiziert steigende Ladenmieten in jedem dritten TOP 50 – Einzelhandelsstandort

Einzelhandelsexperten untersuchen bundesweit 185 Städte – Mietpreiswachstumgewinnt im ersten Halbjahr 2011 durch Nachfrageüberhang an Breite und Tempo

Magnus Danneck für Jones Lang LaSalle GmbH

Einzelhandelsmieten

Die Mieten für Einzelhandelsflächen in den 185 wichtigsten deutschen Einkaufsstädten werden im ersten Halbjahr 2011 um durchschnittlich 1,6 Prozent steigen. Von den 50nach Miethöhe wichtigsten Städten weist rund ein Drittel Mietpreissteigerungen auf. Dies prognostiziert Jones Lang LaSalle auf der Grundlage seiner jüngsten Mietpreisprognose für das erste Halbjahr 2011. Die Erholung der Ladenmieten setzt sich damit fort und gewinnt an Tempo und geographischer Breite. Im Vorjahr hatten die Einzelhandelsexperten für das erste Halbjahr 2010 noch einen durchschnittlichen Rückgang der Ladenmieten um 0,4 Prozent prognostiziert. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 zeichnete sich die jetzt forcierte Trendwende zu Mietsteigerungen ab. Laut Jones Lang LaSalle wird sich der Nachfrageüberhang in Deutschlands Top-Lagen auch in der zweiten Jahreshälfte tendenziell mietpreissteigernd auswirken.

Top 10: Eklatanter Nachfrageüberhang sorgt für überdurchschnittliche Mietpreissteigerungen

In den BIG 6-Metropolen erwartet Jones Lang LaSalle für das erste Halbjahr durchweg steigende Ladenmieten. Bei Neuvermietung eines 100 m²-Standardladenlokals in bester Lage sind die folgenden Spitzenmieten zu erwarten: Spitzenreiter bleiben München (320 Euro/m²) und Frankfurt(280 Euro/m²). Düsseldorf und Berlin folgen mit 245 bzw. 240 Euro/m². In Hamburg und Stuttgart liegen die Spitzenwerte bei jeweils 235 Euro/m². Die Kölner Toplagen erreichen bis zu 230 Euro/m².Dortmund komplettiert mit maximal 215 Euro/m² und Rang 8 die deutschen Handelsstandorte mit Mieten über 200 Euro/m². Die Mieten in Hannover liegen unverändert bei bis zu 180 Euro/m². Münster unterstreicht mit bis zu 155 Euro/m² seine Ausnahmestellung als kleinste Stadt im deutschen Top 10-Mietpreisranking.

Im Mittel liegen die aktuellen Mieten in den Top 10 rund 2,6 Prozent über dem zweiten Halbjahr 2010.Diese überdurchschnittliche Zuwachsrate ist auf den besonders in den Metropolen eklatanten Nachfrageüberhang zurückzuführen.

Top 50: Steigende Mieten in jeder dritten Stadt

Einen klaren Aufwärtstrend zeigt auch die weiter gefasste Gruppe der 50 nach Miethöhe wichtigsten deutschen Handelsstandorte. In jeder dritten Stadt dieser Gruppe sind im ersten Halbjahr Mietpreissteigerungen zu erwarten. Besonders hohe Steigerungsraten von mehr als fünf Prozent gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2010 erwartet Jones Lang LaSalle in den 1a-Lagen von …

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Daten für das vierte Quartal 2010 – Hohe Lagerflächen-Nachfrage in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen: Mit einem Logistik- und Lagerflächenumsatz von 679.000 Quadratmetern wurde 2010 in Nordrhein-Westfalen das Vorjahresergebnis zwar knapp verfehlt (minus 2 %), insgesamt profitierte die Nachfrage aber auch hier vom gesamtwirtschaftlichen Aufschwung und dem wieder anziehenden Welthandel. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

Chantal Schaum für BNP Paribas Real Estate

Logistikimmobilien Lagerraum Bielefeld Berlin Bocum Bonn Bremen mieten

In den einzelnen Teilmärkten war die Entwicklung unterschiedlich: In Düsseldorf belegt eine Steigerung des Flächenumsatzes um 28,5 Prozent die Marktbelebung eindrucksvoll (auf 167.000 m²). Köln verzeichnete dagegen einen Rückgang um 28 Prozent (auf 192.000 m²). „Dies ist in erster Linie auf ein starkes Jahr 2009 zurückzuführen, als umfangreiche Deals von Handelsunternehmen mit allein zwei Abschlüssen über insgesamt 91.000 Quadratmeter das Ergebnis gegen den Bundestrend erhöhten“, betont Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services von BNP Paribas Real Estate. An den übrigen nordrhein-westfälischen Standorten stieg die Nachfrage um 8,5 Prozent (auf 320.000 m²), wobei insbesondere im Ruhrgebiet viele Flächen umgesetzt wurden. Eigennutzer waren mit insgesamt gut 15 Prozent am Ergebnis beteiligt.

Da kaum spekulative Projektentwicklungen stattfanden und die kurzfristigen Bedarfe (von nutzerspezifischen Neubauten abgesehen) aus dem Bestand bedient werden mussten, reduzierte sich 2010 das Flächenangebot in den meisten Lagen des Marktgebiets. „Größere Leerstände gibt es zwar sowohl in Düsseldorf und Köln als auch im Ruhrgebiet, diese zumeist älteren Bestandsobjekte entsprechen jedoch häufig nicht den Anforderungen von Mietern an zeitgemäße Lager- und Logistikimmobilien“, erläutert Hoffmann. „Somit stehen insbesondere moderne Logistikanlagen über 5.000 Quadratmeter Fläche kaum zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung.“

Insgesamt wurde der Flächenumsatz 2010 von einer breiten Nachfragebasis getragen, was sich in der recht gleichmäßigen Verteilung auf die verschiedenen Größenklassen widerspiegelt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es eine Verschiebung von großflächigen auf kleinere Verträge. Während Abschlüsse bis 8.000 Quadratmeter gegenüber dem Vorjahr um knapp 9 Prozentpunkte zulegten, verloren Verträge über 12.000 Quadratmeter die gleichen Prozentanteile. Beide Segmente steuerten dabei jeweils rund 42 Prozent zum Ergebnis bei.

Die Branchenverteilung des Flächenumsatzes zeigt 2010 ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Die in Nordrhein-Westfalen stark vertretenen Handelsunternehmen liegen deutlich in Führung (Umsatzanteil: knapp 58 %) und haben ihren Anteil gegenüber dem Vorjahr noch um 10 Prozentpunkte ausgebaut. „Insbesondere E-Commerce-Unternehmen haben derzeit einen erhöhten Flächenbedarf“, so Hans-Jürgen Hoffmann. Auch Logistikdienstleister profitieren von volleren Auftragsbüchern und legen mit knapp 31 Prozent noch einmal leicht zu. Produktionsorientierte Unternehmen folgen auf dem dritten Rang (gut 9 %).

Moderne Ausstattungsqualität im Fokus, Mieten tendenziell leicht steigend

„Die Nutzer legen großen Wert auf eine hohe Flächenqualität und -effizienz sowie auf die Möglichkeit, auf sich verändernde Ansprüche flexibel reagieren zu können. Deshalb findet sich der Großteil der Abschlüsse im Bereich moderner Ausstattungsqualität“, erläutert Hoffmann. Im Gegensatz zum Vorjahr, als einige sehr große Abschlüsse in diesem Segment getätigt worden waren, ist ihr Anteil auf knapp 54 Prozent gesunken (2009: rund 73 %). Auf Flächen mit mittlerer Qualität entfiel gut ein Fünftel des Ergebnisses, wogegen knapp 26 Prozent einen einfachen Standard hatten. Ältere und unsanierte Bestandsflächen können dagegen am Markt kaum noch platziert werden.

Das Mietpreisniveau entwickelte sich im Laufe des Jahres 2010 konstant bis leicht steigend; die Spitzenmieten haben sich dabei jedoch noch nicht verändert.

Sie liegen in Köln bei …

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Dortmund Westenhellweg: Seife statt Sportschuh LÜHRMANN vermittelt an Rossmann

Dortmund: Nach Auskunft des 1A-Lage-Spezialisten LÜHRMANN eröffnet das Drogerieunternehmen Rossmann noch in diesem Jahr eine über 1.000 Quadratmeter große Filiale am Dortmunder Westenhellweg 65.

André Stark für Lührmann

Gewerbeimmobilien Dortmund

LÜHRMANN vermittelte Rossmann die ehemals von Sport Voswinkel genutzte Ladenfläche in einer der besten Lagen des Ruhrgebiets. Der Verkaufsraum wird bis zum Herbst 2011 umfangreich umgebaut.

Die Dortmunder Innenstadt setzt sich immer erfolgreicher durch gegen die Konkurrenz im Revier. Vor allem der Westenhellweg ist über die Stadtgrenzen hinaus beliebt und gehört zu den am stärksten frequentierten Einkaufsmeilen Deutschlands. Dank dem guten Mix aus attraktiven Filialisten wie H&M, Esprit oder Douglas herrscht eine hohe Anziehungskraft, die Dortmunds niedrige Kaufkraft durch ein hohes Besucheraufkommen gut kompensiert.

Gerade für die bekannten nationalen und internationalen Filialunternehmen ist Dortmund daher ein hochinteressanter Standort, in dessen Bestlagen sich viele moderne, attraktive Einzelhandelsflächen mit guter Bausubstanz befinden.
Die sehr gute Nachfrage nach Ladenlokalen in den Dortmunder 1A-Lagen führt zu einer kontinuierlichen Mietpreissteigerung: Im Verlauf der letzten zehn Jahre stieg die Spitzenmiete um rund 14 Prozent. Bis zu 200 Euro Miete pro Quadratmeter sind derzeit erzielbar für ein 80 bis 120 Quadratmeter Fläche umfassendes Ladenlokal in bester Innenstadtlage und mit einzelhandelsgerechter Ausstattung. Auch die Wertentwicklung Lage ist positiv und liegt bei rund 24 Prozent in den letzten zehn Jahren.

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Die neue Thier-Galerie in Dortmund eröffnet am 15. September 2011

Die Bauarbeiten für die Thier-Galerie in Dortmund gehen trotz der kalten Wintermonate schneller voran als geplant. „Wir eröffnen bereits am 15. September um 8.00 Uhr“, gab ECE-Center-Manager Alexander Crüsemann am Dienstag den Eröffnungstermin für die neue Einkaufsattraktion im Rahmen einer Pressekonferenz in Dortmund bekannt.

Alexander Crüsemann für ECE Projektmanagement

Thier-Galerie. Quelle: ECE

Das innerstädtische Shopping-Center am Westenhellweg wird über ca. 33.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und mehr als 150 Fachgeschäfte, Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe verfügen. In den Bau des Centers werden rund 300 Millionen Euro investiert. „Mit der Thier-Galerie erhält Dortmund eines der schönsten Shopping-Center Deutschlands“, so Crüsemann.

Für die Thier-Galerie hat die ECE einen ausgewogenen Branchen- und Mietermix zusammengestellt – unter anderem mit vielfältigen Modeangeboten und abwechslungsreichen Gastronomiekonzepten. Bereits jetzt sind über 90 Prozent der Ladenflächen an namhafte Einzelhandelsunternehmen vermietet. Mehr als die Hälfte der Geschäftskonzepte wird ganz neu in der Dortmunder Innenstadt vertreten sein, so beispielsweise der irische Modeanbieter Primark, der bisher zwei Standorte in Deutschland führt.

Ebenfalls neu in der City sind u. a. Modegeschäfte und Boutiquen wie das dänische Trendlabel Vila Clothes, Tommy Hilfiger, Ernsting’s Family, Pretty One, Vero Moda, Jack&Jones, Engbers, Emilio Adani, Betty Barclay, Gina Laura, Eterna und Sovrano. Zu den weiteren Fachgeschäften zählen u. a. Intersport Voswinkel, ein REWE-Lebensmittelmarkt, eine Thalia-Buchhandlung, Depot (Möbel und Wohnaccessoires), Swarovski, adidas, Marc O’Polo, Gerry Weber, G-Star Raw, Tally Weijl, Zero und René Lezard. Dar-über hinaus kommen u. a. Schuhfachgeschäfte wie Schuhhof, SideStep, Högl Shoes und Tamaris, eine Triumph-Lingerie, der Kosmetikanbieter „Ki-ko – Make up Milano“, das Fotostudio Picture People, Accessoires-Läden wie Pieces und Claire’s sowie der Optiker Krass. Aus der Region stammen u. a. Store Concept mit den Fashion-Konzepten Street One und Cecil, die Firma Duetz mit dem Fashion-Label Gant, der Frisörsalon Looks sowie die Betreiber eines Eiscafés, eines italienischen Restaurants und eines Baguette-Konzeptes.

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COMFORT Städtereport Dortmund

Dortmund: Dortmund ist mit rund 584.000 Einwohnern die größte Stadt des Ruhrgebiets und die zweitgrößte in Nordrhein-Westfalen. Aus dem mit Stahl, Kohle und Bier groß gewordenen Zentrum des Ruhrgebiets erwächst seit einiger Zeit das „neue Dortmund“, eine Stadt des Mittelstands, der Technologie und der Dienstleistungen, mit einem nach wie vor starken industriellen Kern. Dortmund ist heute eine der dynamischsten Städte der neuen Wirtschaft in Deutschland und ein rasant wachsender Technologiestandort. Dies gilt auch für den Einzelhandelsstandort Dortmund, den Jürgen Kreutz, Geschäftsführer der COMFORT Düsseldorf GmbH, in seinem aktuellen COMFORT-Städtereport genauer unter die Lupe nimmt.

Kathrin Friedrich für COMFORT Gesellschaft für Geschäftsflächen- und Unternehmensvermittlung Holding mbH

Dortmund Innenstadt. Quelle: Comfort

Im Ruhrgebiet verzeichnet Dortmund nach COMFORT-Beobachtungen seit Jahren die größte Nachfrage seitens der Einzelhändler und Investoren im Vergleich zu anderen Ruhrgebietsstädten. Der große Nachfragedruck spiegelt sich auch in einem Mietpreisniveau wider, das die Konkurrenz aus Essen, Bochum und Duisburg klar auf die hinteren Plätze verweist. Die Nachfrage nach Ladenlokalen in der Größe von 80 bis 120 m² Verkaufsfläche rechtfertigt derzeit einen seit vier Jahren konstanten Mietpreis von 200 Euro/m². Im Zeitraum von fünf Jahren hat sich in Dortmund in diesem Segment eine Mietsteigerung von mehr als 17 % ergeben. 

Die Stadt ist mit ihrem ausgesprochen guten Einzelhandelsangebot ein beliebtes Einkaufsziel für Konsumenten aus dem östlichen und nordöstlichen Teil Nordrhein-Westfalens, was auch die hohen Passantenzahlen und die überdurchschnittliche Zentralität von 113,4 erklärt. Die im Bundesvergleich unterdurchschnittliche Kaufkraftkennziffer von rund 96,9 (beide Werte: BBE, Köln – 2010) ist unter anderem auf die recht hohe Arbeitslosenquote Dortmunds zurückzuführen, sagt Kreutz. Die Stadt profitiert von ihrer Strahlkraft in Richtung Westfalen ebenso wie von der Tatsache, dass die stark konkurrierenden Einzelhandelsagglomerationen im westlichen Ruhrgebiet offenbar zu weit entfernt sind, um der Dortmunder 1A-Lage zu schaden.

1A-Lagen

Als die Top-1A-Lage in Dortmund bezeichnen die COMFORT-Experten den Westenhellweg in dem Teilstück zwischen der Betenstraße und dem Petrikirchhof. Die Verlängerung des Westenhellwegs Richtung Weddepoth verzeichnet aktuell einen schwächeren Filialisierungsgrad und auch eine deutlich reduzierte Passantenfrequenz. Im weiteren Verlauf Richtung City-Ring/Wall ist der Westenhellweg stärker von örtlichen Händlern und einer höheren Leerstandsquote geprägt. Das vormals vom Versandunternehmen Quelle genutzte Objekt am Westenhellweg 91 – 93 wurde bereits im Jahr 2009 an die B & L-Gruppe verkauft, die an dieser Stelle ein neues Geschäftshaus mit ca. 1.600 m² Fläche plant. Derzeit läuft der Abriss des Gebäudes, das bereits zur Hälfte vermietet sein soll.

Viele Neuvermietungen

Am derzeit noch frequenzstarken Ostenhellweg wurde die ehemalige Wehmeyer-Immobilie an TK Maxx und O2 vermietet. Auf dem Westenhellweg übernahm der Buchhandelsfilialist Thalia die ehemalige Pohland-Fläche mit rund 1.800 qm Verkaufsfläche (mit der Ankündigung von weiteren 1.000 qm im „Neuen Thier Areal“) direkt gegenüber des schwer angreifbaren Marktführers Mayersche Buchhandlung mit rund 5.000 qm. In der Liegenschaft der Ruhr-Nachrichten am Westenhellweg 86-88 wird der spanische Textilanbieter Desigual eröffnen. Das 8.000 qm große Karstadt-Technikhaus an der Kampstraße von Dawnay Day wurde im Frühjahr 2010 geschlossen. Auch der schwedische Modefilialist GinaTricot hat am Westenhellweg angemietet und wird dort voraussichtlich im Herbst 2011 eröffnen.

Die Kampstraße soll bis Ende 2010 in Teilbereichen zur Fußgängerzone und  …

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